Der erste Spieltag der #HooliganEM 2016 in Frankreich

Vorwort

Über Ereignisse im Hooliganismus zu berichten/zu schreiben ist nicht leicht. Es gibt selten Primärquellen, so dass sich ein Großteil der Informationen auf soziale Netzwerke, Foren und Seiten beziehen, welche mit der Szene in Kontakt stehen. Hooligans stehen nicht so auf Pressearbeit und wer mag es ihnen verdenken, bei dem fehlerhaften Material und den böswilligen Analysen in manchen Medien. Dennoch sind die Szeneinformationen aus dem Web mit Vorsicht zu genießen, da Maulhelden immer mal Fakes streuen, um sich wichtig zu tun. Eine Vollständigkeit oder eine komplette Korrektheit des Inhalts dieses Artikels kann daher nicht gewährleistet werden. Er soll aber eine Art grobe Übersicht für Interessierte darstellen.
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Droht Brandenburg der erste NPD-Ortsvorsteher?

Natürlich nicht. Aber fiese Spitzen sind im politischen Alltag erlaubt.

Jens Pamperin, SPD-Ortsvorsteher im Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal, beendet seine Parteikarriere und tritt aus.
Hintergrund ist sein Umgang mit dem in der Stadt Oranienburg bekannten Tätowierer Olaf Werner. Dieser unterhält Kontakte zur Neonaziszene und unterstützte die rassistischen „Abendspaziergänge“, welche maßgeblich von der NPD angetrieben werden.

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Neue Kräfte bei Oranienburgs Abendspaziergänge

Am Jahrestag der rassistischen Abendspaziergänge in Oranienburg war nichts wie vorher. Am Aufzug beteiligten sich nur noch etwa 170 Personen, unter ihnen NPD-Funktionäre aus der Kreis- und Stadtebene. Am Rande kam es zu Zwischenfällen, als Demonstranten und Gegendemonstranten aufeinandertrafen.

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Rechter ruft zu Angriffen auf Journalisten in Rathenow auf

„Für aufdringliche Fotografen kann ich Lippenstift oder Creme empfehlen“. So schreibt es ein potentieller Teilnehmer in eine Facebook-Veranstaltung des „Bürgerbündnis Havelland“. Seit einigen Wochen demonstrieren diese Dienstags in der westbrandenburgischen Stadt Rathenow.

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Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten – Eine Reise durch ihre Twitterhistorie

Erneut sorgt ein Tweet der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten für Unruhe, diesmal allerdings richtig. Im mittlerweile gelöschten Tweet heißt es, dass die Regierung eine Mitschuld trage würde, wenn „Bürger [die] sich gegen illegale Einwanderung wehren“, da der Staat Recht und Gesetz breche. Somit legitimiert die Gedenkstätte nicht nur die massenhaften rechten Demonstrationen, sondern auch die Straßenschlacht von Heidenau, die Blockaden in Einsiedel oder die mehr als 600 Angriffe auf potentielle und reale Asylunterkünfte. Doch ist dies ein Ausrutscher oder der „sächsische Alltag“, den die Gedenkstätte da reitet – ein Blick auf ihre Tweets gibt einen eindeutigen Eindruck.

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Ein Dutzend rechte Versammlungen binnen 10 Tage in Brandenburg – Eine Übersicht

In Brandenburg finden in den kommenden zehn Tagen mehr als ein Dutzend Veranstaltungen mit rechtem Hintergrund statt. Fast alle haben das Thema Asyl auf ihrer Agenda.
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Zwei Tage – vier rechte Kundgebungen. Das Brandenburger Wochenende

In Brandenburg fanden vier Kundgebungen und Demonstrationen gegen Asyl statt. In Velten und Schönefeld kamen am Samstag zwischen 17 und 50 Neonazis zu der von der NPD angemeldeten Kundgebung „Das Boot ist voll“ zusammen. Ebenfalls am Samstag hielten etwa 300 Personen eine Anti-Asyl-Kundgebung im südbrandenburgischen Spremberg ab. Bereits am Vorabend war Südbrandenburg ein Hotspot. Mehr als 500 Rechte verschiedenster Prägung demonstrierten in Cottbus gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im Ortsteil Sachsendorf.

Aus der aktuellen Asylsituation versuchen Rassisten Kapital zu schlagen und überziehen das Land mit Demonstrationen und Kundgebungen. Kern ist nicht Kritik an der deutschen Asylpolitik, sondern eine Ablehnung dieser.
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Stürmische Brise an der Ostsee-Küste

Was früher MVgida war nennt sich heute „Deutschland wehrt sich“ © Recherchegruppe AST

Die Frequenz an Anti-Asyl-Aufmärschen in Mecklenburg-Vorpommern nimmt zu, zeitgleich häufen sich die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Höhepunkte sind gegenwärtig der Brandanschlag in Boizenburg auf eine geplante Asylunterkunft am Sonntagabend und die insgesamt vier Anti-Asyl-Versammlungen in Anklam, Schönwalde, Sternberg und Wismar binnen vier Tagen. Ein Ende ist nicht abzusehen.
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Marzahn und die 50 vermeintlich Bürgerbewegten… a never ending story?

Am 126. Geburtstag von Adolf Hitler griffen Neonazis am Rande eines Aufmarsches in Berlin-Marzahn Antifaschisten mit Steinen an. Später attackierten weitere Neonazis in Berlin-Buch Wachmänner eines Asyl-“Containerdorfes“. Keiner der Angreifer wird festgenommen.

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