Vereinsräume und Sportvereine als Teil rechter Strukturen

Sport lebt oftmals von Kameradschaft, Pathos, Konkurrenzkampf und Identifikation mit einem Ort oder Farben. Idealer Nährboden auch für Neonazis. Dabei beschränkt sich deren Engagement nicht nur auf die Fankurven beim Fußball. Gerade in den eher dörflichen Gebieten und Kleinstädten drängen Neonazis in die Vereinsstrukturen. Dort wollen sie Akzeptanz für ihre Positionen gewinnen oder zumindest Empathie erhalten, wenn sie sich um den lokalen Sportverein liebevoll und aufopferungsvoll kümmern. Gleichzeitig geht es ihnen auch um die gesamte Struktur, auch Räumlichkeiten. Seit einigen Jahren ist es dies bezüglich stiller geworden. Sportverbände, gerade in Ostdeutschland arbeiten eng mit Sicherheitsbehörden, Mobilen Beratungsstellen und Zivilgesellschaft zusammen. Doch dies war ein langer schwerer Schritt.

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Droht Brandenburg der erste NPD-Ortsvorsteher?

Natürlich nicht. Aber fiese Spitzen sind im politischen Alltag erlaubt.

Jens Pamperin, SPD-Ortsvorsteher im Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal, beendet seine Parteikarriere und tritt aus.
Hintergrund ist sein Umgang mit dem in der Stadt Oranienburg bekannten Tätowierer Olaf Werner. Dieser unterhält Kontakte zur Neonaziszene und unterstützte die rassistischen „Abendspaziergänge“, welche maßgeblich von der NPD angetrieben werden.

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Prozessbeobachtung, „KZ-Arschgeweih“ des Marcel Zech

Vorgeschichte

Vor wenigen Wochen, so die heutige Anklage soll der Schwanebecker Marcel Zech im Oranienburger Spaßbad „Turm“, oberkörperfrei rumgelaufen sein. Dabei störte sich ein Badegast, der Journalist Alexander Marguier, an einer Tätowierung auf dem Rücken von Zech. Es stellt die Silhouetten eines KZ, sowie den Spruch „Jedem das Seine“ dar. Marguier beschwerte sich beim Bademeister, welcher nichts unternahm. Erst als Marguier ein Foto anfertigte und es online stellte, kam der Stein ins Rollen. Vor Gericht ließ sich Zech vom bekannten rechten Anwalt Wolfram Nahrath vertreten und hatte mehrere Neonazis aus Berlin und Brandenburg als Unterstützer.
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Neue Kräfte bei Oranienburgs Abendspaziergänge

Am Jahrestag der rassistischen Abendspaziergänge in Oranienburg war nichts wie vorher. Am Aufzug beteiligten sich nur noch etwa 170 Personen, unter ihnen NPD-Funktionäre aus der Kreis- und Stadtebene. Am Rande kam es zu Zwischenfällen, als Demonstranten und Gegendemonstranten aufeinandertrafen.

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Ein Dutzend rechte Versammlungen binnen 10 Tage in Brandenburg – Eine Übersicht

In Brandenburg finden in den kommenden zehn Tagen mehr als ein Dutzend Veranstaltungen mit rechtem Hintergrund statt. Fast alle haben das Thema Asyl auf ihrer Agenda.
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