Stürmische Brise an der Ostsee-Küste

Was früher MVgida war nennt sich heute „Deutschland wehrt sich“ © Recherchegruppe AST

Die Frequenz an Anti-Asyl-Aufmärschen in Mecklenburg-Vorpommern nimmt zu, zeitgleich häufen sich die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Höhepunkte sind gegenwärtig der Brandanschlag in Boizenburg auf eine geplante Asylunterkunft am Sonntagabend und die insgesamt vier Anti-Asyl-Versammlungen in Anklam, Schönwalde, Sternberg und Wismar binnen vier Tagen. Ein Ende ist nicht abzusehen.
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Dieser Weg… wird kein Leichter sein – MV ist Patriotenarm

Es sollte der Hammer werden. Ein Zeichen setzen. Aussteiger aus der MVgida machten einen neuen Klub auf: „MV.Patrioten“. Am Ostermontag trafen sie sich zum ersten Spaziergang in Stralsund. Es folgten dem Aufruf grandiose 13 Personen. Die Veranstaltung wurde vor Ort abgesagt.

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MVgida erhält Konkurrenz

Zwar ist er nicht mehr Anmelder der MVgida-Aufmärsche, doch teilnehmen wollte Enrico Naumann schon, wenn nur noch 150 Bewegungsdeutsche am Sund aufmarschieren. Gleichzeitig plant er Konkurrenzangebote für die Abtrünnigen, mit einem gezielten neuen Fokus: Der Kampf gegen die USA.

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„Giesen du Niete – zahl deine Miete“ – kommt nun der Rechtsruck bei MVgida?

So erklang es in den 2000er-Jahren bei einigen Aufmärschen in Deutschland. Gemeint war der Berliner Neonazi Lutz Giesen, der über die rechte Szene hinaus für vierstellige Mietschulden bei Kameraden in Berlin und Hamburg bekannt wurde. Zeitweise galt er innerhalb der rechten Szene als „Persona non Grata“ und wurde auf rechten Seiten diffamiert. Am Montag sprach er in Schwerin auf der Demonstration von MVgida.

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Von Pegida zu Pegada – Enrico Naumann nicht mehr Anmelder bei MVgida

Droht der MVgida ein Rechtsruck? Diese Frage stellte sich der Nordkurier in Anbetracht der Tatsache, dass der Neonazi Enrico Naumann ankündigte, keine weiteren Demonstrationen für MVgida anzumelden und sich aus dem Organisationsteam zurückzuziehen. Doch ist Naumann tatsächlich so moderat, dass nun ein Rechtsruck drohen könnte?

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BFE mit neuem Rock’n’Roll bei Rogida-Aufmarsch in Rostock

Während Neonazis teilweise vermummt und mit Quarzsandhandschuhen ausgestattet durch die Südstadt der Hansestadt Rostock marschieren konnten, griffen die Polizeikräfte aus Mecklenburg-Vorpommern bei antifaschistischen Gegendemonstranten hart durch. Angriffe mit Pfefferspray, Schlagstöcken und brutale Festnahmen überraschten viele Anwesenden. Ein Bericht vom Tag und den Ereignissen.

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MVgida auf dem absteigenden Ast

Nur noch etwa 300 Personen folgten einem Aufruf der „MVgida“ (Mecklenburg-Vorpommern gegen die Islamisierung des Abendlandes), einem inoffiziellen Ableger der Dresdner Pegida-Bewegung. Etwa 150 meist junge Antifaschisten aus dem gesamten Bundesland versuchten an mehreren Stellen den Aufmarsch aufzuhalten oder Protest zu äußern.

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