Energie Cottbus und seine problematischen Fans

„Achtzehn Jahre Verbot, Verrat, Verleumdung“ – so die ernüchternde Bilanz der Neonazis der Fangruppierung „Inferno Cottbus 99“ (IC 99) in ihrem Auflösungstext. Unrecht haben sie nicht. Immer wieder bekamen sie das sogenannte „Auftritt- und Erscheinungsverbot“, was aber nicht dazu führte, dass sich die Gruppe oder Einzelpersonen zurückzogen. Nun steht ein Umbruch an- die Frage ist aber auch allgemein wie es in Cottbus weitergeht, denn von Gruppen wie „Collettivo Bianco Rosso 2002“ (CBR’02) fühlt man sich trotz inhaltlicher Nähe verraten. Den Gipfel erreichten diese internen Auseinandersetzungen in Bautzen.
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Braunzonenkonzert in links-besetztem Haus?

Am 11.03.2017 sollen drei Bands mit zweifelhaften Hintergrund in dem besetzten Haus „Trebbe 12“ in Luckenwalde (Brandenburg) auftreten. Sie stammen aus Magdeburg, Bremerhaven, Wismar und spielten auch schon in dem besetzten Haus. Beworben wird das Konzert unter anderem vom ungarischen Ableger des neonazistischen Musiknetzwerks „Blood & Honour“.

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Brandenburg braucht keine Wasserwerfer

Je einen "WaWe 10" (blau) und einen "WaWe 9" (grün) will Brandenburg vom Bund © Sören Kohlhuber

Je einen „WaWe 10“ (blau) und einen „WaWe 9“ (grün) will Brandenburg vom Bund © Sören Kohlhuber

„Die Einsatzlage hat sich […] bundesweit wie in Brandenburg […] grundlegend verschärft.“ Dies soll die Begründung des brandenburgischen Innenministeriums sein, warum man eine „Wasserwerferstaffel“ im Land benötigt. Diese Aussage ist in der Antwort zu einer parlamentarischen Anfrage der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige (Die LINKE) zu finden.

2012 wurden die letzten Wasserwerfer 9000 (kurz „WaWe 9“) ausrangiert. Man ging damals im Ministerium davon aus, dass es keine Gefährdungslagen mehr geben wird, die einen solchen Einsatz rechtfertigen. Dazu kamen laufende Kosten von mehreren zehntausend Euro im Jahr.
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Rechte Versammlungen in Brandenburg 2010 – 2015

Dieser Artikel soll eine Übersicht über die rechten Versammlungen der Jahre 2010 bis 2015, sowie die Entwicklung von Versammlungen im Land Brandenburg darstellen. Im ersten Teil geht es um die Entwicklung. Im zweiten Teil wird mittels Grafiken auf die Einzelnen Jahre eingegangen.

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Droht Brandenburg der erste NPD-Ortsvorsteher?

Natürlich nicht. Aber fiese Spitzen sind im politischen Alltag erlaubt.

Jens Pamperin, SPD-Ortsvorsteher im Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal, beendet seine Parteikarriere und tritt aus.
Hintergrund ist sein Umgang mit dem in der Stadt Oranienburg bekannten Tätowierer Olaf Werner. Dieser unterhält Kontakte zur Neonaziszene und unterstützte die rassistischen „Abendspaziergänge“, welche maßgeblich von der NPD angetrieben werden.

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Neue Kräfte bei Oranienburgs Abendspaziergänge

Am Jahrestag der rassistischen Abendspaziergänge in Oranienburg war nichts wie vorher. Am Aufzug beteiligten sich nur noch etwa 170 Personen, unter ihnen NPD-Funktionäre aus der Kreis- und Stadtebene. Am Rande kam es zu Zwischenfällen, als Demonstranten und Gegendemonstranten aufeinandertrafen.

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Rechter ruft zu Angriffen auf Journalisten in Rathenow auf

„Für aufdringliche Fotografen kann ich Lippenstift oder Creme empfehlen“. So schreibt es ein potentieller Teilnehmer in eine Facebook-Veranstaltung des „Bürgerbündnis Havelland“. Seit einigen Wochen demonstrieren diese Dienstags in der westbrandenburgischen Stadt Rathenow.

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