In Berlin regiert die AfD nun mit – zumindest in einigen Bezirken

Ein Schrecken zuckt durch Ost-Berlin. Stellenweise über 30 % der Wähler machten ihr Kreuz bei der AfD. Besonders das Gebiet um Marzahn-Ost, Marzahn-West und Ahrensfelde-Süd war ein Kernpunkt des AfD-Wahlerfolgs. Dies waren auch die Gebiete, in denen Neonazis seit fast zwei Jahren regelmäßig rassistische Proteste gegen die Unterbringung von Asylsuchenden organisierten. Profiteure waren dabei die als „gemäßigt“ gelesenen Protofaschisten und nicht die zum Beispiel organisierende NPD. Auch die Bärgida-Organisatoren von Pro Deutschland konnten hier nur im Windschatten des blauen Riesen mitziehen, aber die Verluste gegenüber der Vorwahl nicht verhindern.
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Bärgidaübersicht dank parlamentarischer Anfrage

Seit mehr als einem Jahr finden in Berlin Montags Versammlungen des Vereins „Bärgida“ statt. Eine umfangreiche parlamentarische Anfrage der Grünen Abgeordneten Clara Herrmann gibt eine Übersicht über den Niedergang des „Pegida“-Ablegers, sowie über dessen Zusammensetzung. „Bärgida“ versteht sich als Berliner Ableger der „Pegida“-Bewegung.
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Die Grauen Wölfe des Berliner Fußballs

Am kommenden Sonntag empfängt Tennis Borussia Berlin in der Oberliga Nordost-Nord nicht irgendeinen Berliner Gegner. Der Neuköllner Verein BSV Hürtürkel ist sportlich, aber auch politisch teils bundesweit in die Schlagzeilen. Seit Jahren machen Gerüchte die Runde, der Verein bzw. Mitglieder seien stark mit den türkisch-faschistischen Grauen Wölfe (Bozkurtlar) verbandelt.
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„Ich bin hier willkommen!“ – Begegnungsfest in Berlin-Weißensee

„Ich bin hier willkommen!“ steht in verschiedenen Sprachen auf T-Shirts. Sie liegen geordnet nach Größen auf einem Tisch im Jugendklub „Old Cinema 23“, kurz „OC 23“, in Berlin-Weißensee. Unter dem Motto „Come together“ haben verschiedene Jugendklubs aus dem Bezirk Geflüchtete aus Unterkünften eingeladen einen gemeinsamen Tag zu verbringen.
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Veranstaltung zu „Fankultur im russischen Fußball“

Der Veranstaltungsraum in der Berliner Schankwirtschaft „Baiz“ ist rappelvoll. Der überwiegende Teil der Besucher ist über 30 und männlich. Geladen hat der Verein „Gesellschaftsspiele“ zu einer Veranstaltung über „Fankultur im russischen Fußball 2015“.
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Antisemitischer Alltag im Berliner Fußball

Das erste Heimspiel der dritten Herren-Mannschaft des Berliner Fußball-Teams von TuS Makkabi hatten sich die Spieler wohl anders vorgestellt. Der Auftakt ging 8:2 beim Spandauer SV IV verloren und somit wollte man gegen den BFC Meteor III die ersten drei Punkte ein-fahren. Beim Stand von 1:0 für die Makkabäer wurde das Spiel abgebrochen . Grund waren antisemitische Anfeindungen durch Spieler und Gäste des BFC Meteor. Es folgte eine Schlä-gerei und ein Polizeieinsatz.Recht zügig reagierte der Berliner Fußballverband. Die Weddin-ger-Gäste wurde vom Ligabetrieb ausgeschlossen, zusätzlich mit einer Punktestrafe belegt und der vermeintliche Haupttäter erhielt eine Spielsperre bis 2017, sowie eine Geldstrafe in Höhe von 300,00 Euro. Weiterlesen

Marzahn und die 50 vermeintlich Bürgerbewegten… a never ending story?

Am 126. Geburtstag von Adolf Hitler griffen Neonazis am Rande eines Aufmarsches in Berlin-Marzahn Antifaschisten mit Steinen an. Später attackierten weitere Neonazis in Berlin-Buch Wachmänner eines Asyl-“Containerdorfes“. Keiner der Angreifer wird festgenommen.

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