Die Wiener Innenstadt im Fackelschein

Die „Identitäre Bewegung“ läd zum Fackelmarsch nach Wien und auch ich folge der Einladung © Sören Kohlhuber

„Du wirst sehen wie unprofessionell die Polizei hier ist.“ Ein Satz, der sich auf meiner Wien-Reise bereits zur Vorabenddemo zeigte, wurde auch am kommenden Tag des Fackelmarschs der „Identitären Bewegung“ (IB) bestätigt. Doch leider ebenso die Erkenntnis, dass die Antifastrukturen in Wien eine starke mediale Arbeit haben, die zumindest an diesem Wochenende Erwartungen schürt, welche nicht komplett erfüllt werden. Dennoch war es eine gute Reise. Ein kleiner Bericht.

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Patricia Wright – 03.02.1996 – Bergisch-Gladbach

Patricia Wright. Vom Neonazi Thomas Lemke am 03.02.1996 getötet.

Patricia Wright. Vom Neonazi Thomas Lemke am 03.02.1996 getötet.

Am Bahnhof Hagen lernte der vorbestrafte und per Haftbefehl gesuchte Gladbecker Neonazi Thomas Lemke (27), Patricia Wright kennen und sprach sie aufgrund ihres „Nazis Raus“-Aufnäher an. Er gab sich als Linker aus. Später fuhr er mit dem Oberhausener Neonazi, Marcel Müthing, zur Wohnung von Patricia. Beide drückten die 23-Jährige in ihre Wohnung und sofort begann Thomas Lemke sie zu vergewaltigen, während sein Kamerad im Nachbarzimmer wartete. Er wollte sämtliche Spuren verwischen, nutzte daher auch Kondome. Anschließend erdrosselte er die junge Frau, erschlug sie mit dem Kopf und stach mehr als 90 Mal mit einem Messer in ihren Oberkörper ein. Den Mord begründete er damit, dass Linke „kein Recht zu leben“ haben.
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#freeschubi #freevalentin

Freiheit für Schubi!

Free Schubi © Initiative "Free Schubi"

Free Schubi © Initiative „Free Schubi“

Heute vor einem Jahr wurde der Antifaschist und Hansa-Fan „Schubi“ in U-Haft genommen. Er soll, so die Begründung der Ermittlungsbehörden, im Rahmen der Spiele des FC Hansa Rostock gegen gegen den RB Leipzig (27.04.2014) und gegen die SG Dynamo Dresden (29.11.2014) an Fanausschreitungen beteiligt gewesen sein. Hierbei soll er Steine geworfen haben, die u.a. einen Polizeibeamten getroffen haben.

Die Ermittlungsbehörden interessieren allerdings auch die politischen Ansichten des FC-Hansa -Fans, weshalb sie ihn observierten und nach Informationen eines Mitgefangenen (an den Verfassungsschutz) seine Zelle. Auch seinen „Hass auf Polizeibeamte“ sehen die Behörden aus seinem politischen Weltbild herausentstehen.

Bisher gab es 19 zum Teil skandalöse Prozesstage, vier weitere bis Anfang Februar sind angesetzt.

Informationen zu den Prozessen und Details zu den Hintergründen gibt es auf de Blog: Free Schubi

Freiheit für Valentin

Und weil das noch nicht reicht, wurde Valentin heute lt. seinem Anwalt nach erfolgreicher Beschwerde der StaAnw Bremen ebenfalls wieder inhaftiert.

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Erst am 12. November feierten Freunde und Unterstützer die Freilassung von Valentin aus der Untersuchungshaft. Fast fünf Monate, davon 6 Wochen in Isolationshaft verbrachte der junge Bremer, aufgrund einer ihm vorgeworfenen Körperverletzungen. Ausschlaggebender Punkt waren Ausschreitungen am Nordderbytag im April 2015. Es kam nicht zu Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen, sondern Neonazi-Hools griffen antifaschistische Ultras an. Bereits zu vor, so die Ermittlungsbehörden, soll Valentin als Antifaschist gewaltätig aufgefallen sein.

Informationen zur Lage in Bremen gibt es auf der Seite der Valentin-Unterstützer: Freiheit für Valentin