Rechter ruft zu Angriffen auf Journalisten in Rathenow auf

„Für aufdringliche Fotografen kann ich Lippenstift oder Creme empfehlen“. So schreibt es ein potentieller Teilnehmer in eine Facebook-Veranstaltung des „Bürgerbündnis Havelland“. Seit einigen Wochen demonstrieren diese Dienstags in der westbrandenburgischen Stadt Rathenow.

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„Ich bin hier willkommen!“ – Begegnungsfest in Berlin-Weißensee

„Ich bin hier willkommen!“ steht in verschiedenen Sprachen auf T-Shirts. Sie liegen geordnet nach Größen auf einem Tisch im Jugendklub „Old Cinema 23“, kurz „OC 23“, in Berlin-Weißensee. Unter dem Motto „Come together“ haben verschiedene Jugendklubs aus dem Bezirk Geflüchtete aus Unterkünften eingeladen einen gemeinsamen Tag zu verbringen.
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Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten – Eine Reise durch ihre Twitterhistorie

Erneut sorgt ein Tweet der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten für Unruhe, diesmal allerdings richtig. Im mittlerweile gelöschten Tweet heißt es, dass die Regierung eine Mitschuld trage würde, wenn „Bürger [die] sich gegen illegale Einwanderung wehren“, da der Staat Recht und Gesetz breche. Somit legitimiert die Gedenkstätte nicht nur die massenhaften rechten Demonstrationen, sondern auch die Straßenschlacht von Heidenau, die Blockaden in Einsiedel oder die mehr als 600 Angriffe auf potentielle und reale Asylunterkünfte. Doch ist dies ein Ausrutscher oder der „sächsische Alltag“, den die Gedenkstätte da reitet – ein Blick auf ihre Tweets gibt einen eindeutigen Eindruck.

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Hooligans in Berlin – Antwort des SenInnSport auf parlamentarische Anfrage

Die Berliner Abgeordnete der Bündnis 90/Grünen, Clara Herrmann, stellte vor rund einem Monat eine schriftliche Anfrage an den Innensenat mit Bezug auf Hooliganismus. In der Anfrage geht es standardmäßig um die Anzahl der festgestellten Personen aus dem Bereich Kategorie B (gewaltbereit) und Kategorie C (gewaltsuchend), deren Aufteilung nach Vereinen und die Gruppenstrukturen rund um „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) und dem „Bündnis deutscher Hooligans“ (B.D.H.).

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Der Mob – ohne Mistgabeln, aber mit Fackeln gegen Asylsuchende

Rudolstadt. Der Name der Nachbarstadt von Saalfeld begegnete mir dieses Jahr schon einmal. In der Nacht vor dem Aufmarsch am 1.Mai in Saalfeld konnte ich mit einem alternativen Jugendlichen aus dem Ort sprechen. Er berichtete von regelmäßigen Bedrohungen und die Freude darüber, dass er bald in eine sichere Stadt ziehen wird. Rudolstadt ist nicht der einzige Ort, aus dem man solche Statements hört. Es ist auch eine subjektive Einschätzung gewesen. Aber es gibt mir einen Vorgeschmack, wenn es heißt, dass genau in diesem Ort Neonazis mit einem Fackelmarsch vor eine Unterkunft von Flüchtlingen ziehen wollen.
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