Ein Dutzend rechte Versammlungen binnen 10 Tage in Brandenburg – Eine Übersicht

In Brandenburg finden in den kommenden zehn Tagen mehr als ein Dutzend Veranstaltungen mit rechtem Hintergrund statt. Fast alle haben das Thema Asyl auf ihrer Agenda.
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Veranstaltung zu „Fankultur im russischen Fußball“

Der Veranstaltungsraum in der Berliner Schankwirtschaft „Baiz“ ist rappelvoll. Der überwiegende Teil der Besucher ist über 30 und männlich. Geladen hat der Verein „Gesellschaftsspiele“ zu einer Veranstaltung über „Fankultur im russischen Fußball 2015“.
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Zwei Tage – vier rechte Kundgebungen. Das Brandenburger Wochenende

In Brandenburg fanden vier Kundgebungen und Demonstrationen gegen Asyl statt. In Velten und Schönefeld kamen am Samstag zwischen 17 und 50 Neonazis zu der von der NPD angemeldeten Kundgebung „Das Boot ist voll“ zusammen. Ebenfalls am Samstag hielten etwa 300 Personen eine Anti-Asyl-Kundgebung im südbrandenburgischen Spremberg ab. Bereits am Vorabend war Südbrandenburg ein Hotspot. Mehr als 500 Rechte verschiedenster Prägung demonstrierten in Cottbus gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im Ortsteil Sachsendorf.

Aus der aktuellen Asylsituation versuchen Rassisten Kapital zu schlagen und überziehen das Land mit Demonstrationen und Kundgebungen. Kern ist nicht Kritik an der deutschen Asylpolitik, sondern eine Ablehnung dieser.
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Stürmische Brise an der Ostsee-Küste

Was früher MVgida war nennt sich heute „Deutschland wehrt sich“ © Recherchegruppe AST

Die Frequenz an Anti-Asyl-Aufmärschen in Mecklenburg-Vorpommern nimmt zu, zeitgleich häufen sich die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Höhepunkte sind gegenwärtig der Brandanschlag in Boizenburg auf eine geplante Asylunterkunft am Sonntagabend und die insgesamt vier Anti-Asyl-Versammlungen in Anklam, Schönwalde, Sternberg und Wismar binnen vier Tagen. Ein Ende ist nicht abzusehen.
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Antisemitischer Alltag im Berliner Fußball

Das erste Heimspiel der dritten Herren-Mannschaft des Berliner Fußball-Teams von TuS Makkabi hatten sich die Spieler wohl anders vorgestellt. Der Auftakt ging 8:2 beim Spandauer SV IV verloren und somit wollte man gegen den BFC Meteor III die ersten drei Punkte ein-fahren. Beim Stand von 1:0 für die Makkabäer wurde das Spiel abgebrochen . Grund waren antisemitische Anfeindungen durch Spieler und Gäste des BFC Meteor. Es folgte eine Schlä-gerei und ein Polizeieinsatz.Recht zügig reagierte der Berliner Fußballverband. Die Weddin-ger-Gäste wurde vom Ligabetrieb ausgeschlossen, zusätzlich mit einer Punktestrafe belegt und der vermeintliche Haupttäter erhielt eine Spielsperre bis 2017, sowie eine Geldstrafe in Höhe von 300,00 Euro. Weiterlesen